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Sonnenschutz 3 / 3
Mit freundlicher Genehmigung des Autors. Auszüge aus "Salut, Kilimandscharo" von Dieter Betz
Der Wind ist außerdem nicht nur heftig, sondern auch eiskalt. Auf dem Gipfel herrschen nicht
selten Temperaturen von -15 Grad, aber selbst beiden üblichen 5 - 10 Minus-Kältegraden, die
sonst völlig unproblematisch wären, lässt der Wind die Kälte vielfach stärker empfinden und bringt
Ohren und Nase schnell in Gefahr. Ich habe deshalb aus amerikanischen Militärbeständen eine
gefütterte Kopfhaube erworben (die sogenannten US-Shops sind insoweit wahre Fundgruben!),
die die Stirn bis zu den Augenbrauen abdeckt, weit in den Jackenkragen hinunterreicht und über
der unteren Gesichtshälfte mit einem Klettverschluss verschlossen werden kann.
Schließt man dann noch die Kapuze der Jacke und setzt im Morgenlicht die Sonnenbrille auf
(ordentliche UV-Gläser, eine eigene Gletscherbrille ist entbehrlich), dann ist man gerüstet, vom
Kraterrand, d. h. vom Gillman's Point, bei dessen Erreichen der Kilimanjaro als bestiegen gilt und
bei dem auch neun Zehntel aller Besteiger von den Strapazenendgültig genug haben und
umkehren, noch anderthalb Stunden weiter zu marschieren und den 5895 Meter hohen Gipfel zu
erreichen.
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